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Die Redaktion der Fachzeitschrift Production Partner hat Blacky in der Ausgabe 9/2006 vorgestellt und auf Herz und Nieren getestet. Urteil der Redaktion:
Ein hochwertiges kleines Tool, das durchdacht und leicht zu bedienen ist.

 
Einbauanweisung PDF Drucken E-Mail

Je nach Einbaulage der Kreuzfedergelenke werden die Federn verschiedenartig beansprucht. Bei Vc wirkt die Last über die vordere bzw. mittlere Hülse mit der fest eingesetzten Halbschale auf die Federn, die auf Druck belastet werden, da die untere Halbschale sich fest im hinteren bzw. den beiden Äußeren Lagerteilen abstützt. Bei Vt ergibt sich eine Zugbelastung.

Nachfolgend sollen einige konstruktive Lösungen für den Einbau von Kreuzfedergelenken der Normalausführung gezeigt werden.
Für die meisten Anwendungsfälle wird der Einbau entsprechend der Belastungsart Vc empfohlen, d.h. das Gelenk sollte möglichst druckbelastet werden.

1. Montage mit Klemmschraube

Klemmschraube1

Der Bohrungsdurchmesser soll etwa 0,013 bis 0,038mm größer sein als der Außendurchmesser des Kreuzfedergelenks.Beim Auftreten von Vibrationen wird empfohlen, eine der üblichen Schrauben-Sicherungsmethoden anzuwenden.

Die Spannung kann verringert werden, wenn gegenüber der Klemmschraube ein Schlitz mit Bohrung vorgesehen wird.



2. Festklemmen durch Vorspannung

Vorspannung

Diese Anordnung kann bei kleinen Drehmomenten gewählt werden. Die Spannkraft muss hoch genug sein, um eine Verdrehung innerhalb der Bohrung zu vermeiden.
Um das Einführen des Gelenks in die Bohrung zu erleichtern, muss am Schlitz gespreizt werden.

Dabei ist Vorsicht geboten, damit die Elastizitätsgrenze nicht überschritten wird.




3. Montage mit Gewindestift

Geindestift

Der Bohrungsdurchmesser ist etwa 0,013 bis 0,038mm größer zu wählen als der Außendurchmesser des Kreuzfedergelenks.
Bei dieser Anordnung erfolgt die Fixierung mit einem Gewindestift.
Um eine Deformierung des Kreuzfedergelenks zu vermeiden, wird empfohlen, den Gewindestift mit flacher Kuppe vorsichtig anzuziehen.
Beim Auftreten von Vibrationen ist die Verschraubung zu sichern.



4. Montage mit Passstift in radialer Anordnung

Passstift

Der Bohrungsdurchmesser soll etwa 0,013 bis 0,038mm größer sein als der Außendurchmesser des Kreuzfedergelenks.
Das Bohren und Ausreiben erfolgt nach dem Zusammenbau.

Bei der Bearbeitung dürfen die Federn keinesfalls berührt werden.



5. Montage mit Passstift in Quer- und Axialrichtung

Presspassung

Der Bohrungsdurchmesser soll etwa 0,013 bis 0,038mm größer sein als der Außendurchmesser des Kreuzfedergelenks.
Nach dem Einpressen mit einer Führungsbuchse verbohren und anschließend verstiften.
Zweckmäige Lage der Bohrung in der dicken Gelenk-Wandung 45 ° zu den Federn.
Durchbrechen der Gelenk-Innenwand beim Bohren soll vermieden werden.
Sacklochtiefe S nicht größer als 75% der Länge A.

 

 

 

 

 

 

 

6. Montage mittels Presspassung

Kleben

 

 

 

 

 

 

 

Zum Fixieren kommen Press- oder Haftsitze zur Anwendung.
Durch Eintauchen des Gelenks in "Trockeneis" kann ohne Beschädigung eine Schrumpfung hervorgerufen werden.
Das zugehörige Lagerteil kann erwärmt werden, um die Bohrung zu erweitern.
Dabei sollten jedoch die Kreuzfedergelenke niemals einer Temperatur über 480 °C ausgesetzt werden.


Um Beschädigungen bei der Montage zu vermeiden, ist ein Spezialwerkzeug, wie dargestellt, erforderlich.

 

7. Montage durch Kleben

Als Kleber kann z.B. Loctite oder ein anderes Schraubensicherungs-Präparat verwendet werden.


8. Fixierungsebene in Verbindung mit Fixierschraube

Ebene

 
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